Nach jedem Spieltag der deutschen Bundesliga präsentieren wir euch jene elf Spieler, die es unserer Meinung verdient haben im Team der Runde zu stehen.... Deutschland: Die Elf des 23. Spieltags 2016/17
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_Thiago Alcantara - FC Bayern MünchenNach jedem Spieltag der deutschen Bundesliga präsentieren wir euch jene elf Spieler, die es unserer Meinung verdient haben im Team der Runde zu stehen.

Torhüter

Felix Wiedwald (Werder Bremen): Langsam wird es langweilig… doch auch im Spiel gegen Darmstadt 98 sicherte Wiedwald mit einigen tollen Paraden den dritten Bremer Sieg in Folge, sodass es auch an diesem Wochenende auf der Position des Torhüters an Wiedwald kein vorbeikommen gab.

Abwehr

Juan Bernat (Bayern München): Der Spanier lieferte im Spiel gegen Köln eine Partie der Extraklasse ab. Seine offensiven Läufe konnten von den Kölnern nie unterbunden werden, was ein Tor sowie eine Torvorlage Bernats zur Folge hatte. Mit so einer Leistung ist Bernat auf der Position des Außenverteidigers eine echte Alternative für die folgenden Wochen der Wahrheit.

Oscar Wendt (Borussia Mönchengladbach): Hatte seine Seite gegen Schalke 04 jederzeit im Griff und meldete so Alessandro Schöpf komplett ab. Zudem war der Schwede auch in der Offensive immer wieder brandgefährlich und krönte seine Leistung am Ende mit dem Tor zum 3:1.

Javi Martinez (Bayern München): Martinez lieferte gegen Köln mal wieder eine bärenstarke Leistung ab. In der Defensive hatte der Spanier alles im Griff und ließ Gegenspieler Anthony Modeste nicht zum Zuge kommen. Offensiv überzeugte Martinez mit dem Treffer zum 1:0.

Mittelfeld

Thiago Alcantara (Bayern München): Der Spanier war in Köln einmal mehr Bayerns zentraler Spieler und hatte praktisch bei jedem Angriff seine Füße im Spiel. So führte er die Ecke vor dem 0:1 aus, bediente Müller in der Entstehung des 0:2 und spielte den öffnenden Pass auf Bernat vor dem 0:3. Insgesamt brachte es Thiago so fast auf satte 150 Ballaktionen, die er zudem für mehrere feine Dribblings nutzte. Der Mittelfeldspieler könnte der Garant für eine, auch international, erfolgreiche Saison des Rekordmeisters werden.

Sebastian Rudy (TSG Hoffenheim): Der defensive Mittelfeldspieler sorgte nicht nur im Zentrum für Stabilität bei 1899 Hoffenheim, sondern spielte auch seine offensiven Stärken gegen Ingolstadt voll aus: Mit einem platzierten Distanzschuss erzielte er den Führungstreffer nach dem Seitenwechsel bereitete er per Freistoßflanke das 2:2 vor. Sehr lauf- und zweikampfstark, mit gutem Auge für seine Mitspieler. In dieser Verfassung wird sich Rudy auch in der nächsten Saison beim FC Bayern durchsetzen.

Fabian Johnson (Borussia Mönchengladbach): Stellte mit seinem Doppelpack die Weichen auf Sieg. War eigentlich auf dem linken Flügel aufgestellt, zog mit seinem Tempo aber permanent in die gefährlichen Zonen des Sechzehners. Verwertete eine Herrmann-Flanke zum 1:0 und leitete seinen zweiten Treffer selbst mit einem Hackenpass auf Stindl ein.

Ousmane Dembele (Borussia Dortmund): Der Franzose machte ein überragendes Spiel, die Leverkusener bekamen ihn mit seinem Tempo überhaupt nicht zu fassen. Er traf früh zum 1:0 und legte Aubameyang nach gut einer Stunde eigentlich das sichere 3:0 vor, der Gabuner verfehlte aber den Ball. In der 69. Minute funktionierte es dann besser und Aubameyang verwertete Dembeles maßgeschneiderte Vorlage zum 3:1. Dembele gehört jetzt schon zu den besten Spielern in dieser Bundesligasaison.

Christian Pulisic (Borussia Dortmund): Der US-Amerikanische Nationalspieler kam kurz vor der Pause für den verletzten Reus in die Partie und zeigte eine überragende Leistung. Die Leverkusener fanden kein Mittel gegen seine Schnelligkeit – sowohl mit als auch ohne Ball. In der 77. Minute traf er zum 4:2, in der Nachspielzeit legte er das 6:2 für Guerreiro auf.

Angriff

Andrej Kramaric (TSG Hoffenheim): Besser kann ein Joker nicht auftreten: Das 3:2 erzielte Kramaric selbst (77.), das 4:2 legte er nur zwei Minuten später mit einer tollen Flanke für Szalai auf. Dazu mit viel Elan im Vorwärtsgang und noch einer weiteren guten Vorarbeit, die Wagner hätte nutzen müssen (68.).

Florian Niederlechner (SC Freiburg): Niederlechner war heute eiskalt vor dem Tor und so der Garant für den Sieg. Beim 1:1 lief er stark ein, umkurvte Hradecky und schob den Ball in den Kasten. Beim 2:1 ließ er dem Frankfurter Schlussmann dann ebenfalls keine Chance und lupfte den Ball lässig über diesen hinweg ins Netz. Dazu war er, wie man es von ihm gewohnt ist, sehr einsatzfreudig

Ral, abseits.at

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