Nach jedem Spieltag der englischen Premier League präsentieren wir euch jene elf Spieler, die es unserer Meinung verdient haben im Team der Runde zu... England: Die Elf des 32. Spieltags 2016/17
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_Romelu Lukaku - Belgien, FC EvertonNach jedem Spieltag der englischen Premier League präsentieren wir euch jene elf Spieler, die es unserer Meinung verdient haben im Team der Runde zu stehen.

Torhüter

Simon Mignolet (FC Liverpool): Ganz unumstritten war der Belgier in Liverpool bislang nicht. Im Gegenteil: In der ersten Phase der Meisterschaft wurde im zunächst Neuzugang Loris Karius vor die Nase gesetzt. Als der patzte kam Mignolet zurück und ist seitdem die Nummer eins. Gegen Stoke rettete er seiner Mannschaft mit zwei unglaublichen Paraden nach Schüssen aus kürzester Distanz den Sieg.

Abwehr

Phil Jagielka (FC Everton): Der Routinier erlebt gerade wohl seinen 43. Frühling. Wie schon zuletzt gegen Manchester United konnte sich der robuste Innenverteidiger auch im Spiel gegen Leicester in die Torschützenliste eintragen. Der 34-Jährige gab zudem noch einen Assist und wies am Ende neun klärende Aktionen auf.

Marcos Alonso (Chelsea FC): Der Spanier ist defensiv wie offensiv ein ganz wichtiges Puzzleteil zur bislang so überragenden Saison des FC Chelsea. Alonso spielt seinen Part auf der Außenbahn taktisch klug und setzt auch nach vorne, dank seiner tollen Schusstechnik, immer wieder Akzente. Sein Treffer gegen Bournemouth war ein Lehrbeispiel dafür, wie man direkte Freistöße schießt.

Matthew Lowton (Burnley FC): Lowton wer? Zur ersten Garde der Premier League – Verteidiger gehört der 27-Jährige nicht unbedingt. Beim 0:0 von seiner Mannschaft Burnley bei Middlesbrough gehörte ihm aber diesmal das Rampenlicht. Lowton überzeugte durch seine Zweikampfstärke und rette gleich zweimal für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie.

John Stones (Manchester City): Was musste der englische Nationalspieler in dieser Saison schon an Kritik einstecken, und auch oft zu Recht. Gegen Hull zeigte er aber sein großes Potenzial. Keiner auf dem Platz gewann mehr Luftduelle als Stones; eine Passquote von 95 Prozent ist verdammt stark; und nur Yaya Toure hatte mehr Ballkontakte als der Innenverteidiger.

Mittelfeld

Fabian Delph (Manchester City): Delph war in dieser Saison ein eher seltener Gast in der City-Startelf. Vielleicht könnte sich die nun ändern. Mit einem fulminanten Schuss erzielte er sein erstes Premier League – Tor seit 448 Tagen. Zudem gewann gegen Hull kein Spieler mehr Zweikämpfe.

Dele Alli (Tottenham Hotspur): Der Youngster erlebt bei den Spurs gerade eine fantastische Phase. Im Spiel gegen Watford erzielte Ali ein fantastisches Tor und war auch sonst an vielen gefährlichen Aktionen beteiligt. Er leitete zudem zwei Chancen ein und kam auf eine Passquote von 83 Prozent.

Wilfried Zaha (Crystal Palace): Der Ivorer war beim Sensationserfolg der beste Mann auf dem Platz. Die Arsenal-Defensive bekam den 24-jährigen Flügelspieler dabei nie in den Griff. Zwei Tore bereitete Zaha dann auch vor und leitete vier weitere Chancen ein.

Angriff

Romelu Lukaku (Everton FC): Das belgische Biest hat mit 23 Toren nun die alleinige Führung in der Torjägerliste übernommen. Auch gegen Leicester City traf Lukaku wieder gleich zweimal. Ob der Mittelstürmer nach dieser grandiosen Saison weiterhin für Everton auflaufen wird, bleibt sehr fraglich.

Kevin Mirallas (Everton FC): Lukakus Landsmann steht meist im Schatten seines Sturmkollegen und war bislang kein unumstrittener Stammspieler bei Everton. Trainer Ronald Koeman wird bei der starken Leistung Mirallas` gegen Leicester aber genau hingesehen haben. Im Heimspiel gegen den amtierenden Meister gelang Mirallas zwei Vorlagen.

Heung-Min Son (Tottenham Hotspur): Auch der Südkoreaner hat das Pech, mit Harry Kane, Christian Eriksen und Dele Ali drei überragende Konkurrenten in der Offensive zu haben. Nach einem vielversprechenden Start in die Saison wurde Son durch die Krise der Spurs zur Mitte der ersten Saison Hälfte aus der Startelf gespült. Durch die Verletzung von Kane bekam er nun wieder seine Chance und nutzte diese. Er erzielte in der Abwesenheit Kanes sieben Tore und gab zwei Vorlagen; auch gegen Watford traf er zweimal.

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