In der Europa League steht der dritte Spieltag auf dem Programm. abseits.at stellt drei spannende Partien vor. Inter Mailand – Southampton Bisher keine direkten... Vorschau zum dritten Europa-League-Spieltag 2016
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Manchester United - Logo, Wappen_abseits.atIn der Europa League steht der dritte Spieltag auf dem Programm. abseits.at stellt drei spannende Partien vor.

Inter Mailand – Southampton

Bisher keine direkten Duelle

Inter Mailands Interesse an der Europa League hält sich ganz offenbar in überschaubaren Grenzen. Nach zwei Spieltagen steht der italienische Großklub noch ohne einen einzigen Punkt auf dem Konto da – zum Auftakt setzte es eine Heimniederlage gegen den israelischen Meister Hapoel Beer-Sheva, und anschließend gab es bei Sparta Prag nichts zu holen. Will der dreifache UEFA-Cup-Sieger doch noch den Sprung in die KO-Runde schaffen, muss gegen Southampton zwingend gewonnen werden, ansonsten schwimmen die Felle davon. Vielleicht wäre Inter ein Ausscheiden aber gar nicht so unrecht, hat man doch in der Serie A derzeit alle Hände voll zu tun, um zu reüssieren. Nicht zuletzt aufgrund des Skandals um Kapitän Mauro Icardi setzte es für Frank de Boers Mannschaft am Wochenende eine Heimniederlage gegen Cagliari.

Southampton startete hingegen erfolgreich in die Gruppenphase und hat als eines von nur drei Teams noch kein Gegentor hinnehmen müssen. Die Engländer halten bei vier Punkten, verfügen allerdings über keine sonderlich gute Auswärtsbilanz auf internationaler Ebene. Southampton konnte nur eines seiner letzten sieben Europacupspiele in der Fremde gewinnen und traf dabei sechs Mal nicht ins gegnerische Tor. Das tat die Mannschaft von Trainer Claude Puel hingegen am Wochenende und feierte einen 3:1-Erfolg gegen Burnley, der den Ex-Club von Sadio Mane auf den achten Tabellenplatz der Premier League beförderte.

Manchester United – Fenerbahçe

Letztes direktes Duell: 6:2 und 0:3 (Champions-League-Gruppenphase 2004/05)

So wirklich angefreundet hat sich Manchester United mit der ungeliebten Europa League  noch nicht. Zum Auftakt setzte es für das Team von Jose Mourinho nach einem völlig indisponierten Auftritt eine Niederlage bei Feyenoord Rotterdam, und auch der schmale 1:0-Heimsieg gegen Zorya Lugansk ging nicht in die Fußballgeschichtsbücher ein. Immer sind die Red Devils bereits seit zwölf Europacupspielen in Old Trafford ungeschlagen. Gute Erinnerungen an Fenerbahçe hat Wayne Rooney. Am 8. Dezember 2004 erzielte er beim 6:2 Heimsieg in der Champions League gegen die Türken seinen ersten Hattrick im Profifußball. Am Montag bei der Generalprobe traf weder Rooney noch einer seiner Teamkollegen – der Schlager gegen Liverpool endete torlos.

Fenerbahçe führt die Gruppe mit vier Punkten auf dem Konto an. Nach einem 1:1 bei Zorya Lugansk feierten die Türken zuletzt einen 1:0-Heimerfolg gegen Feyenoord. Obwohl Fenerbahçe in England schon zehn Niederlagen kassierte, haben die Türken dennoch an die Insel auch durchaus gute Erinnerungen. Vor zwanzig Jahren zwang Fenerbahçe Manchester United in der Gruppenphase der Champions League auswärts mit 1:0 in die Knie und bescherte United damit die erste Heimniederlage überhaupt im Europacup.

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Mainz 05 – Anderlecht

Bisher keine direkten Duelle

Mainz steht zum ersten Mal in der Gruppenphase der Europa League und hat aus den ersten beiden Spielen vier Punkte geholt. Zum Auftakt gab es ein 1:1 gegen Saint-Etienne, ehe in Aserbaidschan bei Gäbälä ein hartumkämpfter 3:2-Erfolg gefeiert wurde. Allzu viele Heimspiele auf internationaler Ebene haben die Mainzer in ihrer Vereinsgeschichte zwar noch nicht absolviert, dennoch kann sich die Bilanz durchaus sehen lassen. Bisher gelang es lediglich vor elf Jahren im UEFA Cup Sevilla, einen vollen Erfolg zu feiern, alle anderen Gäste mussten zumindest einen Punkt im Rheinland lassen.

Anderlecht hält ebenfalls bei vier Punkten, ist in Sachen Europacup aber wesentlich routinierter als Mainz. Zum bereits fünften Mal nehmen die Belgier an der Gruppenphase der Europa League teil, und noch jedes Mal schafften sie den Sprung in die KO-Runde. Wie bei Mainz, das von Martin Schmidt trainiert wird, schwingt mit Rene Weiler auch bei Anderlecht ein Schweizer das Trainerzepter. Und noch eine Gemeinsamkeit zwischen den beiden Clubs gibt es: Sowohl Andre Ramalho (Mainz) als auch Massimo Bruno (Anderlecht) spielten in der Saison 2014/15 bei Salzburg.

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OoK_PS, abseits.at

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