In der Qualifikation zur Europa League stehen die Rückspiele des Playoffs auf dem Programm. Wer schafft den Einzug in die Gruppenphase? Abseits.at blickt auf... Vorschau zum Europa-League-Playoff 2015/16 – Die Rückspiele
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Europa League Pokal und Ball_abseits.atIn der Qualifikation zur Europa League stehen die Rückspiele des Playoffs auf dem Programm. Wer schafft den Einzug in die Gruppenphase? Abseits.at blickt auf die drei Spiele.

FC Midtjylland- Southampton

Hinspiel 1:1

Weder Southampton noch Midtjylland gelang in der bisherigen Vereinsgeschichte der Einzug in eine Europacup-Gruppenphase. Die besseren Chancen, dieses Kunststück zum ersten Mal zu schaffen, haben nach dem Hinspiel die Dänen. Midtjylland, bei dem ÖFB-Legionär Daniel Royer durchspielte, während Martin Pusic nicht zum Einsatz kam, ging unmittelbar vor dem Pausenpfiff durch einen Treffer des Finnen Tim Sparv mit 1:0 in Führung. Allzu tief saß der Schock bei den Gastgebern allerdings nicht, denn Jay Rodriguez glich nach 56 Minuten per Elfmeter für Southampton aus.

Obwohl die Engländer, in deren Reihen auch der Ex-Salzburger Sadio Mane stand, das Spiel dominierten, glückte ihnen kein weiterer Treffer, sodass sie nun in der schmucken MCH-Arena zumindest einmal anschreiben müssen, um aufzusteigen. Midtjylland hofft, dass es zu keinem unliebsamen Déjà-vu gegen einen Kontrahenten aus der Premier League kommt. 2008 gewannen die Dänen das Hinspiel in der UEFA-Cup-Qualifikation bei Manchester City mit 1:0 und mussten im Rückspiel erst kurz vor Schluss jenes Gegentor hinnehmen, das City in die Verlängerung und in weiterer Folge ins Elfmeterschießen brachte, das die Gäste schlussendlich gewannen.

Athletic Bilbao – Zilina

Hinspiel 2:3

In einem wahrlich außergewöhnlichen Spiel kämpfte sich Zilina gegen Athletic Bilbao nach einem 0:2 zur Pause zurück in die Partie. Es war Jakub Paur, der mit seinem Treffer in der 66. Minute den heimischen Fans und auch seinen Mitspielern wieder große Hoffnungen machte. Im Anschluss war der Brasilianer William mit dem 2:2 zur Stelle und drückte den Ball in der Nachspielzeit nach einer Ecke sogar noch zum Sieg über die Linie. Zuvor hatten Sabin Merino und Kike Sola für die Gäste aus dem Baskenland getroffen, die nun um den Einzug in die Gruppenphase bangen müssen.

Dabei schaffte der amtierende slowakische Vizemeister den Sprung in die Playoffs nur dank der Auswärtstorregel, nachdem man zuhause mit 2:0 gegen Vorskla Poltava gewonnen hatte, auswärts aber 1:3 unterlegen war. Der entscheidende Treffer fiel erst in der Nachspielzeit der Verlängerung. Für Zilina wäre es nach 2008/09 der zweite Einzug in die Gruppenphase der Europa League. Bilbao kennt den Wettbewerb hingegen in- und auswendig und stand 2012 sogar im Finale, das gegen den Ligarivalen Atlético Madrid verloren wurde.

Alkmaar – Astra Giurgiu

Hinspiel 2:3

Astra Giurgiu bleibt weiterhin ein Angstgegner renommierter Mannschaften. Nachdem die Rumänen im Vorjahr im Playoff Olympique Lyon eliminierten, schalteten sie in diesem Jahr in der dritten Runde bereits West Ham aus und zwangen nun auch Alkmaar im Playoff-Hinspiel in die Knie. Nach Treffern von Markus Henriksen und Vincent Janssen innerhalb der ersten Viertelstunde musste Astra dabei jedoch einem frühen Rückstand hinterherlaufen und alles sah danach aus als würden die niederländischen Gäste bereits im Hinspiel alles klar machen.

Doch es sollte alles ganz anders kommen. Fernando Boldrin, Denis Alibec und Dandea in der Nachspielzeit entschieden die Partie zu Gunsten von Astra, das nun wie im Vorjahr vom Einzug in die Gruppenphase träumen darf, wo man damals unter anderem auf Salzburg traf und den Mozartstädtern in beiden Spielen unterlag. Für Alkmaar wäre das Ausscheiden ein herber Schlag, nachdem man in der Vorsaison gar nicht international spielte. Der schwache Saisonstart – in der Eredivisie stehen nach drei Runden nur zwei Punkte zu Buche – wäre damit perfekt.

Eine ausführliche Vorschau zum Spiel zwischen Alkmaar und Astra Giurgiu findet ihr auf wettbasis.com

OoK_PS, abseits.at

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