In der Europa League steht der fünfte Spieltag auf dem Programm. abseits.at stellt drei interessante Partien vor. Manchester United – Feyenoord Rotterdam Hinspiel: 0:1... Vorschau zum fünften Europa-League-Spieltag 2016/17
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Manchester United - Wappen mit Farben_abseits.atIn der Europa League steht der fünfte Spieltag auf dem Programm. abseits.at stellt drei interessante Partien vor.

Manchester United – Feyenoord Rotterdam

Hinspiel: 0:1

Manchester United und die Europa League, das ist keine Liebesheirat, sondern eine temporäre Zweckehe. Das wird auch beim Blick auf die bisherigen Ergebnisse der Mannschaft von Jose Mourinho deutlich, die trotz horrender Investitionen im Sommer nur ausgesprochen mittelmäßig sind. Während United zuhause zwei Mal gewinnen konnte, kassierte man auswärts jeweils Niederlagen, so auch am ersten Spieltag bei Feyenoord Rotterdam. Ein Sieg im Rückspiel gegen die Niederländer ist nun Pflicht, ansonsten droht bereits das Aus in der Gruppenphase. Dazu kommt es, wenn United gegen Feyenoord verliert und Fenerbahçe im Parallelspiel einen Sieg über Zorya Lugansk feiert.

Feyenoord steht allerdings nicht minder unter Druck als der große Rivale aus Old Trafford, schließlich hat man nur einen Punkt mehr auf dem Konto und würde bei einer Niederlage ins Hintertreffen geraten. In der Eredivsie hält sich die junge Feyenoord-Truppe nach neun Siegen in den ersten neun Meisterschaftsspielen trotz eines kleinen Zwischentiefs weiterhin an der Tabellenspitze. Am Wochenende wurde mit dem 3:0-Erfolg über Zwolle eine erfolgreiche Generalprobe gefeiert. United kam indessen trotz enormer Überlegenheit gegen Arsenal nicht über ein 1:1 hinaus und liegt nun schon sechs Punkte hinter einem Champions-League-Platz. Es könnte also auch in der nächsten Saison die Zweckehe mit der Europa League drohen.

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Saint-Etienne – Mainz

Hinspiel: 1:1

Der FSV Mainz 05 steht vor einem Endspiel beim französischen Rekordmeister Saint-Etienne, das die Deutschen tunlichst gewinnen sollten, um die Chance auf den Einzug in die nächste Runde am Leben zu halten. Nach der 1:6-Pleite am vergangenen Spieltag bei Anderlecht liegt Mainz drei Punkt hinter den Belgiern sowie Saint-Etienne, weshalb man im Falle einer Niederlage bereits vorzeitig definitiv ausscheiden würde. Sollte die Partie torlos enden und Anderlecht im Parallelspiel bei Qäbälä nicht verlieren, wären die Mainz ebenfalls draußen. Gewinnt die Mannschaft von Trainer Martin Schmidt hingegen, kann sie am letzten Spieltag zuhause gegen Qäbälä den Aufstieg klarmachen.

Saint-Etienne kam am ersten Spieltag in Mainz zu einem 1:1-Remis, für das der ehemalige Österreich-Legionär Robert Beric mit seinem Treffer zum Ausgleich in der 88. Minute verantwortlich zeichnete. Die Franzosen sind in der Europa League, seit der zweithöchste UEFA-Wettbwerb diesen Namen trägt, ausgesprochen heimstark, denn noch nie verloren sie ein Spiel im Stade Geoffroy-Guichard. Neben einem Sieg gegen Mainz reicht dem französischen Rekordmeister aufgrund des Hinspielresultats auch ein 0:0 zum vorzeitigen Aufstieg ins Sechzehntelfinale. Eine 0:1-Niederlage wie am Wochenende in der Ligue 1 gegen Tabellenführer Nizza sollte man sich indessen nicht leisten.

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Sparta Prag – Southampton

Hinspiel: 0:3

Lange ist er her, Sparta Prags letzter Sieg gegen eine englische Mannschaft. Am 23. November 1983 gelang es dem tschechischen Rekordmeister mit 3:2 gegen Watford zum bis dato letzten Mal, einen Vertreter der Premier League, die damals noch gar nicht so hieß, in die Knie zu zwingen. Schafft es Sparta, diese Durststrecke gegen Southampton zu beenden, würde man sich nicht nur für die 0:3-Niederlage am ersten Spieltag revanchieren, sondern auch vorzeitig den Aufstieg in die nächste Runde fixieren. Dazu bedarf es aufgrund der starken bisherigen Ergebnisse allerdings gar keinen Sieg, sondern schon ein Remis würde genügen, um die Gruppenphase erfolgreich zu überstehen.

Southampton muss indessen gewinnen und gleichzeitig darauf hoffen, dass Hapoel Beer-Sheva im Parallelspiel nicht Inter Mailand schlägt, dann stehen die Engländer schon nach fünf Spieltagen in der nächsten Runde. Auswärtsspiele auf europäischem Terrain sind allerdings nicht unbedingt die Stärke der Saints, denn es gelang ihnen nur in einer der letzten acht internationalen Partien in der Fremde, ein Tor zu erzielen – beim 2:0 im August des vergangenen Jahres gegen Vitesse Arnheim. Sparta ist hingegen seit vier Spielen in der Generali Arena zu Prag ungeschlagen und konnte auch die beiden bisherigen Gruppenspiele für sich entscheiden.

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OoK_PS, abseits.at

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