Die Fußballerinnen der australischen Nationalmannschaft haben ihre Forderungen nach besserer Bezahlung durchgesetzt. Um ihre Chance auf eine faire Bezahlung zu bekommen, waren Streikdrohungen notwendig,... Australische Fußballerinnen setzen bessere Bezahlung durch
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australien_abseits.atDie Fußballerinnen der australischen Nationalmannschaft haben ihre Forderungen nach besserer Bezahlung durchgesetzt. Um ihre Chance auf eine faire Bezahlung zu bekommen, waren Streikdrohungen notwendig, die sie mit der Absage von zwei Testspielen im September in den USA untermauerten.

Die Matildas – benannt nach dem australischen Volkslied und Kurzzeit-Hymne „Waltzing Matilda“ – mussten sich bisher dem äußerst niedrig bemessenen Salary Cap in der australischen Liga beugen. Da der australische Verband FFA weitgehendst darauf verzichtete Spieler zum Nationalteam einzuladen die im Ausland Geld verdienten, waren die Damen nun gezwungen, sich diesem überaus harten Regulativ zu unterwerfen.

Die Top-Spielerinnen erhalten nun ein Jahresgehalt von ca. 27.000 Euro (41.000 australische Dollar) plus Prämien für die Spiele mit dem Nationalteam. Die Verträge mit den Vereinen der W-League bleiben aufrecht.

Mittelfeldspielerin Hayley Raso von Melbourne Victory begrüßte die Vereinbarung. Sie meinte, der Streik war nicht ihr Wunsch, aber für die zukünftigen Chancen von Frauen im Fußball notwendig: „We didn’t go on the US trip, which isn’t something that we wanted to do but in order for the game to grow and for the future of women in sport I think it’s something we had to do. So it’s really great to get a resolution, so all the girls are pretty happy about that at the moment.“

In Australien herrscht seit 2012 eine heikle Debatte über die Rollen der Frauen im Sport. Damals wurde ein Pferd zur «Sportswoman of the Year» gekürt.

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