Nach der blamablen Heimpleite gegen Abstiegskonkurrenten Augsburg (0:4) zog der VfB Stuttgart die Reißleine und entließ nach nur 146 Amtstagen Alexander Zorniger. Der ehemalige... Stuttgart entlässt Alexander Zorniger
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zoom_vfb-stuttgartNach der blamablen Heimpleite gegen Abstiegskonkurrenten Augsburg (0:4) zog der VfB Stuttgart die Reißleine und entließ nach nur 146 Amtstagen Alexander Zorniger. Der ehemalige RB Leipzig Coach kam am Anfang der Saison zu den Schwaben und musste nach nur 13 Ligaspielen auch schon wieder gehen.

Zorniger machte bereits im Sommer klar, dass er auf totale Offensive setzen wird. Die ersten Runden zeigten viel Spektakel im Spiel nach vorne, allerdings auch eine Defensive, die sich nicht als bundesligatauglich beschrieben ließ. Aktuell haben die Schwaben mit 31 Gegentreffern den schlechtesten Wert der Liga und sind auf Relegationsplatz 16 klassiert.

VfB Sportvorstand Robin Dutt auf der Vereinshomepage: „Heute [Dienstag, Anm.] gab es ein weiteres Gespräch mit Alexander Zorniger. Vom ersten Tag an haben wir ein sehr offenes und ehrliches Verhältnis gehabt. Nach diesem Gespräch ist festzuhalten, dass wir beide nicht mehr die notwendige Überzeugung hatten und dann zu dem Entschluss gekommen sind, dass sich die Wege trennen.“

Die Mannschaft von Florian Klein und Martin Harnik wird interimistisch vom bisherigen U23-Trainer Jürgen Kramny übernommen. Dazu Dutt: „Alexander Zorniger hat im Sommer einen Auftrag angetreten, viele konzeptionelle Dinge miteinzubringen. Sehr viele Impulse, die er gesetzt hat, fruchten auch. Leider muss man sagen, dass im wichtigsten Bereich, der Profi-Mannschaft, die Balance nicht gepasst hat. Für uns ist aber wichtig, dass wir unseren grundsätzlichen Weg aus Überzeugung weitergehen wollen. Deshalb brauchen wir Zeit, die wichtige Entscheidung in der Trainerfrage in Ruhe vorzubereiten. Bis auf weiteres wird es deshalb eine Interimslösung mit dem VfB II Trainer Jürgen Kramny geben.“

Dies ist der dritte Trainerwechsel in der heurigen Saison. Zunächst schmiss Lucien Favre nach fünf Runden bei Borussia Mönchengladbach hin und André Schubert wurde sein Nachfolger. Danach ersetzte die TSG Hoffenheim nach 10 Runden Markus Gisdol durch Huub Stevens.

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