Die Champions League erwacht aus dem Winterschlaf und startet in die heiße KO-Phase. Abseits.at blickt auf die Achtelfinalpaarungen. Manchester City – Barcelona Letztes direktes... Vorschau zum Champions-League-Achtelfinale 2014/15 – Teil 3 der Hinspiele
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Champions League TrophyDie Champions League erwacht aus dem Winterschlaf und startet in die heiße KO-Phase. Abseits.at blickt auf die Achtelfinalpaarungen.

Manchester City – Barcelona

Letztes direktes Duell: 0:2 und 1:2 (Champions-League-Achtelfinale 2013/14)

Wie schon in der vergangenen Saison trifft Manchester City im Achtelfinale der Champions League auf den FC Barcelona. Damals schieden die Engländer nach einer 1:4-Niederlage in Hin- und Rückspiel aus dem Wettbewerb aus.

Manchester City zog dank eines beeindruckenden Schlussspurts in der Gruppenphase als Zweiter der Gruppe E in die KO-Runde ein. In den ersten vier Spielen hatte es für die Engländer lediglich zu zwei Punkten gereicht, doch mit Siegen gegen Bayern München und AS Roma wurde das Achtelfinalticket gebucht.

Weiter als in die Runde der letzten 16 kam Manchester City trotz horrender Investitionen bislang allerdings noch nicht. Wenn man überhaupt die Gruppenphase überstand, kam im Achtelfinale das Aus. Trainer Manuel Pellegrini hat hingegen schon dreimal diese Runde überstanden – mit Villarreal (2006, 2009) und Málaga (2012).

Ganz anders stellt sich die Bilanz von Barcelona dar. Die Katalanen schicken sich an zum achten Mal in Folge das Viertelfinale zu erreichen. Den Sieg in Gruppe F sicherte sich Barcelona jedoch erst im letzten Spiel, indem man Paris Saint-Germain in Camp Nou bezwang.

Bevor die Katalanen letztes Jahr einen Sieg bei City einfahren konnten, waren sie in Manchester viermal ohne Erfolg geblieben – allerdings fanden die besagten Partien allesamt im Old Trafford gegen Manchester United statt. Zudem war der Auswärtserfolg gegen City der erste Triumph auf englischem Boden seit dem 3:1-Finalsieg in der Champions League gegen United in Wembley im Mai 2011.

Während sich bei Barcelona ob der verhängten Transfersperre im Winter personell nichts tat, griff City wieder einmal tief in Geldbörse und verpflichtete den ivorischen Stürmer Wilfried Bony um rund 32 Millionen Euro von Swansea.

Die Generalproben verliefen für die beiden Mannschaften völlig unterschiedlich. Während City einen 5:0-Kantersieg gegen Newcastle United feierte, verlor Barcelona gegen Málaga im eigenen Stadion mit 0:1. Damit liegen die Katalanen in der Primera Division bereits vier Punkte hinter Real Madrid zurück. City rangiert in der Premier League ebenfalls an zweiter Stelle, fünf Zähler hinter Chelsea.

Juventus Turin – Borussia Dortmund

Letztes direktes Duell: 1:3 (Champions-League-Finale 1996/97)

Juventus Turin und Borussia Dortmund stehen sich zum ersten Mal seit dem Finale der Champions League im Jahr 1997 wieder gegenüber.

Dortmund gewann vor 18 Jahren zum ersten und bisher einzigen Mal die Königsklasse. Der zweimalige Titelträger Juventus hofft diesmal auf einen anderen Ausgang und kann dabei auf eine beeindruckende Bilanz in den letzten Heimspielen auf europäischer Ebene bauen.

Juve zog als Zweiter der Gruppe A hinter Atlético Madrid ins Achtelfinale ein. Jetzt wollen die Turiner auch das Viertelfinale der Champions League erreichen, was ihnen seit 2006 nur einmal gelungen ist. Zuletzt standen sie 2012/13 in dieser Runde, als sie Celtic bezwangen. Insgesamt haben die Bianconeri von den letzten 15 Europacup-Heimspielen im Juventus-Stadion nur eines verloren (8 Siege, 6 Unentschieden, 1 Niederlage).

Borussia Dortmund wurde Sieger der Gruppe D und steht zum dritten Mal in Folge im Achtelfinale. Dortmund hat fünf der letzten sieben Auswärtsspiele in der Champions League gewonnen. In der laufenden Saison siegte der BVB mit 3:0 bei Anderlecht und 4:0 bei Galatasaray, dazu gab es eine 0:2-Niederlage bei Arsenal.

Wollen die Borussen auch in der nächsten Saison an der Königsklasse teilnehmen, müssen sie den Wettbewerb angesichts der schwachen Bundesliga-Performance wohl gewinnen. Mit drei Siegen in Folge schoss sich der BVB zwar zuletzt aus dem Tabellenkeller, dennoch wird aller Wahrscheinlichkeit nach ein Platz in der Europa League das Höchste der Gefühle sein – wenn überhaupt.

Juventus nimmt hingegen Kurs auf den nächsten Scudetto. Am Freitag wurde Atalanta Bergamo besiegt, womit der Vorsprung auf den ersten Verfolger, den AS Rom, nun schon komfortable neun Punkte beträgt.

Auf dem Transfermarkt tat sich in der Winterpause bei beiden Vereinen verhältnismäßig wenig. Juventus beschränkte sich auf die Verpflichtung des Innenverteidigers Daniele Rugani um fünf Millionen Euro von Empoli, wohingegen Borussia Dortmund zwölf Millionen nach Salzburg für Kevin Kampl überwies. Der ehemalige Salzburg-Legionär wird das Spiel jedoch verpassen, da er aufgrund einer Übelkeit das Abschlusstraining verpasste und auf dem Flug nach Turin angeblich im Flugzeug zusammenbrach und behandelt werden musste.

OoK_PS, abseits.at

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