In der Europa League müssen sich bereits 51 Vereine verabschieden. abseits.at blickt auf drei Rückspiele der 1. Qualifikationsrunde. Ferencváros Budapest – Go Ahead Eagles... Vorschau zur 1. Runde der Europa-League-Qualifikation 2015/16 – Die Rückspiele
Pin It

_UEFA Europa League LogoIn der Europa League müssen sich bereits 51 Vereine verabschieden. abseits.at blickt auf drei Rückspiele der 1. Qualifikationsrunde.

Ferencváros Budapest – Go Ahead Eagles

Hinspiel 1:1

Das erste Europacupspiel der Go Ahead Eagles seit knapp 50 Jahren endete mit einem Remis. Ferencváros ging schon nach wenigen Minuten durch einen Treffer von Routinier Zoltán Gera in Führung, diese konnte Bart Vriends in der Nachspielzeit der ersten Hälfte jedoch ausgleichen. Da nach dem Seitenwechsel keine weiteren Tore mehr fielen, geht Ferencváros dank des Auswärtstreffers als leichter Favorit ins Rückspiel. Die Go Ahead Eagles, die in der vergangenen Saison aus der niederländischen Eredivisie abstiegen, sich jedoch über die Fair-Play-Wertung für den Europacup qualifizierten, sind aber keineswegs chancenlos, die nächste Runde zu erreichen.

Ein Vorteil für die Gäste aus den Niederlanden ist wohl der Umstand, dass die brandneue Groupama Aréna in Budapest leer sein wird. Wegen rassistischer Verfehlungen der Ferencváros-Anhänger verhängte die UEFA ein Geisterspiel, sodass die Mannschaft von Trainer Thomas Doll, in der unter anderem der Ex-Austrianer Emir Dilaver steht, ohne die lautstarke Unterstützung von den Rängen auskommen muss. Im Vorjahr setzte sich Ferencváros in der ersten Qualifikationsrunde knapp gegen den maltesischen Vertreter Sliema Wanderers durch, schied daraufhin jedoch gegen Rijeka aus. Die letzte Teilnahme des einstigen europäischen Schwergewichts an einer Gruppenphase liegt bereits elf Jahre zurück.

Weiterführende Informationen zum Spiel findet ihr auf wettbasis.com

Omonia Nikosia – Dinamo Batumi

Hinspiel 0:1

Das Hinspiel zwischen dem georgischen Underdog Dinamo Batumi und dem 20-fachen zypriotischen Meister Omonia Nikosia endete mit einer handfesten Überraschung. Giorgi Gabedava brachte die Gastgeber in ihrem ersten Europacupspiel seit 17 Jahren kurz vor dem Seitenwechsel in Führung, und weil es sich dabei um den einzigen Treffer der Partie handelte, haben die Mannen aus der am Schwarzen Meer gelegenen Stadt Batumi nun gute Chancen, die nächste Runde zu erreichen. Letztmalig gelang dies 1996, als man sich in der Qualifikation zum Cup der Cupsieger gegen HB Torshavn durchsetzte.

Während ein Aufstieg für Dinamo Batumi der größte internationale Erfolg der Vereinsgeschichte wäre, käme ein Ausscheiden für Omonia Nikosia einer mittelgroßen Katastrophe gleich. Die Zyprioten haben sich vorgenommen, endlich zum ersten Mal den Sprung in die Gruppenphase zu schaffen. Ihr Kader ist traditionell mit unzähligen Legionären gespickt, wenngleich auch an Omonia die Wirtschaftskrise nicht spurlos vorrüberging. Der wohl bekannteste Akteur der Zyprioten ist der 65-fache slowenische Nationalspieler Andraz Kirm, der im letzten Sommer von Groningen aus den Niederlanden kam, zudem steht mit Andre Schembri ein ehemaliger Österreich-Legionär im Aufgebot. Der Malteser kickte einst für Austria Kärnten.

Aberdeen – Shkëndija

Hinspiel 1:1

Lange Zeit sah es so aus, als würden die Zuschauer im Nationalstadion von Skopje keine Tore zu sehen bekommen. Nach 79 Minuten brach Niall McGinn jedoch den Bann und brachte Aberdeen in Führung. Die Freude bei den Schotten wehrte allerdings nicht lange, denn fünf Minuten später glich Hristijan Kirovski für Shkëndija, das eigentlich in der Stadt Tetovo beheimatet ist, aus. Damit gehen die Schotten dank des wichtigen Auswärtstreffers zwar mit einem Vorteil ins Rückspiel, Shkëndija darf sich aber noch Hoffnungen machen, im vierten Anlauf endlich ein KO-Duell für sich zu entscheiden.

Für Aberdeen, den Gewinner des Cups der Cupsieger 1983 sowie den letzten schottischen Meister, der nicht aus Glasgow stammt, wäre ein Ausscheiden naturgemäß eine herbe Enttäuschung. In der Vorsaison schloss Aberdeen die schottische Meisterschaft als Vizemeister ab und musste sich – erwartungsgemäß – lediglich Celtic geschlagen geben, das seit dem Niedergang der Rangers konkurrenzlos ist. Letztmalig stand Aberdeen vor acht Jahren in der Gruppenphase eines UEFA-Wettbewerbs. Damals kamen die Schotten im UEFA-Cup zu einem 4:0-Heimerfolg gegen den FC Kopenhagen, schieden nach den Gruppenspielen aber dennoch aus.

Weiterführende Informationen zum Spiel und einen interessanten Wetttipp findet ihr auf wettbasis.com.

OoK_PS, abseits.at

Pin It